NWZ, 21.06.2016

Schüler sollen neue Brücken bauen

Ökumenischer Gottesdienst leitet Verabschiedung in der Mensa ein

von

Die Klassenbesten (von links): Felix Siemens, Franziska Moss, Veronika Brant, Maike Hilbig, Natalie Neumann und Jessica Merling.
Bild: Theo Hinrichs

134 Schüler der Oberschule erhielten nun ihr Abschlusszeugnis. Sechs Schüler wurden als Klassenbeste ausgezeichnet.

Cloppenburg Unter dem Motto „Wir bauen Brücken“ hat nun die Übergabe der Abschlusszeugnisse und die Verabschiedung der 134 Schüler der Johann-Comenius-Oberschule stattgefunden. Die Entlassungsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Mensa der Oberschule.

Die Schüler hätten während ihrer Zeit auf der Oberschule viel erreicht und könnten stolz sein auf das Erreichte, so Rektorin Marlene Altevers. Es heiße nun aber auch, die nächsten Schritte des Lebens zu gehen und neue Brücken zu bauen.

Insgesamt 134 Jugendliche aus sieben Klassen der Johann-Comenius-Oberschule erhielten neben ihrem Zeugnis auch eine Rose. Ein zusätzliches Präsent bekamen die sechs Klassenbesten: Felix Siemens, Franziska Moss, Veronika Brant, Maike Hilbig, Natalie Neumann und Jessica Merling.

Altevers dankte den Lehrern für ihr Engagement bei Klassenfahrten und Projekten, die die Pädagogen mit den Abschlussjahrgängen durchführt hatten. Sie und die Eltern hätten für die Jugendliche die ersten Brücken der Bildung gebaut. Dank galt auch den Schülern, die mit ihren Patenschaften für jüngere Schüler und der Mitarbeit in der Schülervertretung die Schulgemeinschaft aktiv unterstützt hätten.

Die Schülersprecher Yilmaz Aydin und Emely Barner sprachen stellvertretend für ihre Mitschüler von der besten Zeit ihres Lebens. Außerdem brachten sie in ihrer Rede die Freude über den erfolgreichen Abschluss zum Ausdruck.

„Ihr könnt stolz sein auf eure Leistung“, meinte auch Lehrer Thomas Grothe. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und wünschte den Schülern, dass sie die gewonnenen Freundschaften auch über die Schulzeit hinaus aufrechterhalten können.

Altevers ging in ihrer Rede auch darauf ein, dass „Brücken bauen“ im gesellschaftlichen Leben eine wichtige Rolle spiele, wenn es um das Miteinander der unterschiedlichen Kulturen und Religionen gehe oder um die Akzeptanz gegenüber Menschen mit Beeinträchtigung. „Wir müssen aufhören, Grenzzäune in unseren Köpfen zu errichten und Menschen, die nicht in unser Weltbild passen, auszugrenzen.“ Stattdessen sollten die Schüler auch in Zukunft für ein Miteinander in der Gesellschaft Brücken bauen.